Welser Stadtsenat sprach sich für den Ankauf des Greif-Areals aus

Einstimmig sprach sich der Welser Stadtsenat in einer Sondersitzung am Dienstag, 2. August für die Aufnahme von Vertragsverhandlungen zum Ankauf des Greif-Areals auf. Geführt werden die Kaufgespräche seitens der Stadt Wels von Bürgermeister Dr. Andreas Rabl. Konkret beabsichtigt ist der Ankauf des rund 2880 Quadratmeter großen Mitteltrakts (inklusive Stadttheater) an der Rainerstraße. Neben der Erhaltung des Stadttheaters ist dort die Errichtung eines neuen Verwaltungsgebäudes vorgesehen. Weiters ist der Erwerb eines rund 280 Quadratmeter großen Bereichs im Südwesten (derzeitige „Backwerk“-Filiale) beabsichtigt, um dort ein Bürgercenter zu errichten. Der Nord- und Südteil soll von Investoren entwickelt werden.

Finanzreferent Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Wenn es zu einem positiven Abschluss der Vertragsverhandlungen kommt, wird der Kaufpreis aus Mitteln des Verkaufs der Sparkassenanteil erfolgen. Einen Teil der erforderlichen Summe würden wir durch den Verkauf der nicht mehr benötigten Amtsgebäude lukrieren. Darüber hinaus erspart sich die Stadt dann auch die Miete für das Stadttheater in der Höhe von 110.000 Euro pro Jahr“.

Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer: „Das Greif-Areal und das darin befindliche Stadttheater sind ein wichtiger Teil der kulturellen Identität unserer Stadt. Der nun gefasste Stadtsenatsbeschluss ist daher absolut zu begrüßen.“

Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner: „Das Ziel, die Innenstadt zu verdichten und mit einer größeren Anzahl von Bewohnern auch natürliche Frequenzen in die Stadt zu bringen, kann mit entsprechenden Planungen hervorragend erreicht werden. In Kombination mit dem Projekt „Zukunftshaus“ bietet es sich perfekt an, das Greif-Areal zum „Welser Zukunftsquartier“ zu entwickeln.“