Liwest schafft das Unglaubliche: Internet mit 400 Mbit/s

Der große Saal im Obergeschoß der LIWEST-Zentrale im Linzer Stadtteil Urfahr war letzten Donnerstag gefüllt mit Journalisten aus dem ganzen Land. Grund dafür war eine Einladung des Kabelnetzbetreibers, ein Internet-Angebot mit 400 Mbit/s vorzustellen. Im Vergleich: Derzeit hat ein durchschnittlicher österreichischer Internetanschluss rund 14 Mbit/s. 

Klar, dass deswegen das Interesse für das neue Angebot des Linzer Telekommunikationsunternehmens groß war. Live vor den zahlreichen Fernsehkameras wurde ein Speedtest vorgenommen. Innerhalb von weniger als einer Sekunde sprang der virtuelle Zeiger auf 3903Mbit/s. Großes Staunen im Saal.

Glasfaser
Also Transportmedium für diese enormen Datenraten dienen Glasfaserleitungen. Bereits 1997 hat LIWEST damit begonnen, Glasfaser-Infrastruktur zu verbauen. Seitdem wird die LIWEST Glasfaser-Infrastruktur für zukunftssicheres Internet kontinuierlich ausgebaut.

Koaxialkabel statt herkömmliche Kupferkabel
Auch Konkurrenzunternehmen können auf Glasfaserleitungen zurückgreifen, jedoch nicht direkt bis zu den Anschlüssen ins Wohnzimmer oder Büro. Dies bewerkstelligen meist alte Kupferleitungen, die das Tempo abschwächen.
LIWEST hat hier einen geschichtlichen Vorteil: Ursprünglich war das Unternehmen nur für das Kabelfernsehen zuständig, welches mittels Koaxialkabelbis bis zur Steckdose geleitet wurde. Nun können diese Kabel auch für das Internet genutzt werden. Im Vergleich zu Kupferleitungen leiten Koaxialkabel die Daten viel schneller an die Glasfaser-Hauptleitungen weiter.

Wofür benötigt man eigentlich 400Mbit/s?
Standardanwendungen zu Hause, wie beispielsweise die gleichzeitige Verwendung mehrerer Smartphones, Tablets oder mehrerer TV-Geräte, die mit dem Internet verbunden sind, um beispielsweise Musik oder 4K UHD Videos zu streamen, sowie Smart Home-Anwendungen, summieren sich zu einer hohen Bandbreite. Daraus lässt sich der Bedarf nach immer schnelleren Internetverbindungen ableiten. Eine schnelle Datenverbindung ist allerdings nicht nur im privaten, sondern auch im wirtschaftlichen Bereich essentiell. Immer neue Anforderungen und digitale Innovationen wie Augmented Reality und Virtual Reality treiben den Datenverbrauch zunehmend in die Höhe. „Um für die Zukunft ideal aufgestellt zu sein und unseren Kunden auch weiterhin das beste Erlebnis bieten zu können, passen wir unsere Bandbreiten entsprechend an“, erläutert Dr. Gintenreiter, Geschäftsführer von LIWEST.

Welser eww Gruppe bietet Teil der Glasfaser-Infrastruktur
Die Welser eww Gruppe ist zu 13 Prozent an LIWEST beteiligt. Aber nicht nur das: Das große Glasfasernetz der Welser wird auch von den Linzer Internetspezialisten genutzt, um die schnellste Internet-Geschwindigkeit Österreichs zu erreichen.