NEOS kritisieren fehlende Tangentiallinie

Die Einführung der neuen Tangentiallinie wird vorerst nicht in Angriff genommen. Argumentiert wird mit den Kosten. Die Linie würde direkt die am dichtesten bewohnten und meist frequentierten Stadtteile verbinden, denn sie würde vom Norden über das Krankenhaus, das Altenheim, die Gymnasien quer durch die Neustadt, Vogelweide und Gartenstadt bis zum Kino bzw. den Einkaufszentren in Wels West und weiter in die Noitzmühle führen.

Die Stadt hat viel Geld für Beratung durch professionelle Verkehrsplaner ausgegeben um Verbesserungen im öffentlichen Verkehr zu entwickeln. Die Spezialisten haben diese neue Linie als wichtigste Verbesserungsmaßnahme am Welser Verkehrsnetz vorgeschlagen. Die mit allen Parteien besetzte Steuerungsgruppe war sich in der Besprechung  einig: Die Tangentiallinie ist sinnvoll und sollte umgesetzt werden.

Trotz Ja von Bürgern keine Umsetzung
In der Bürgerbefragung vom September 2016 wurde die Zustimmung zur neuen Tangentiallinie abgefragt. Das Ergebnis: Die Welser haben mehrheitlich dafür gestimmt. Nun bleibt die Umsetzung aber aus. Als Grund werden die hohen Kosten von 400.000 Euro im Jahr genannt. „Selbst wenn man mit den  damals schon bekannten Kosten argumentiert  bleibt die Frage, warum man die Welser Bevölkerung über etwas abstimmen lässt, was in nächster Zeit nicht realisierbar ist.“ kritisiert NEOS-Gemeinderat Hufnagl.