Messepräsident Wimmer: „Regierung muss endlich handeln!“

Die Corona-Krise hatte aufgrund der verhängten Ausgangs- und Versammlungsbeschränkungen massive Auswirkungen auf das Messegeschehen in Wels. Knapp 80 Veranstaltungen am Mes-segelände mussten abgesagt werden. Darunter große Publikumsmessen, wie beispielsweise die Frühjahrsmesse „Blühendes Österreich“ oder die „Pferd Wels“. Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Welser Messe sind gewaltig, es sind Umsatzrückgänge in Millionenhöhe zu erwarten.

Festzuhalten ist, dass in der nächsten Woche wichtige Entscheidungen für den Messefahrplan anstehen. So ist einerseits zu entscheiden, ob die Welser Herbstmesse – verbunden mit einer Garten- beziehungsweise Pferdeausstellung – und dem großen Welser Volksfest stattfinden kann. Auch hinsichtlich der „Agraria 2020“ müssen die Weichen gestellt werden, da die Aussteller derzeit massiv verunsichert sind.

Die bisherigen Appelle und Nachfragen – nicht nur der Welser Messe, sondern auch der gemeinsamen Interessensvertretung „Messe Austria“ – bei der Österreichischen Bundesregierung haben noch zu keinem Ergebnis geführt. Die übermittelten Schreiben blieben unbeantwortet. Aufgrund dieser Untätigkeit ist das restliche Messejahr 2020 akut gefährdet.

„Die Welser Messe befindet sich mittlerweile in einer sehr prekären Situation. Es gibt noch immer keine Aussagen seitens der Regierung, wann und mit welchen Richtlinien Sach- und Publikumsmessen stattfinden können“, so Messepräsident Hermann Wimmer.