Resch & Frisch: Vier von gesamt 34 Filialen werden geschlossen

Seit Mitte Mai erstrahlt die Filiale am KJ in neuem Glanz. Von Anfang Jänner bis Ende April wurde die Filiale umgebaut und völlig neu gestaltet. Die Bauzeit von rund vier Monaten hat sich – coronabedingt – nun um drei Wochen verlängert. Die Filiale in der Neustadt wurde jedoch dauerhaft geschlossen. Drei weitere Standorte außerhalb der Stadt Wels schlossen auch ihre Türen für immer.

Ziel des Umbaues am KJ war die Errichtung einer repräsentativen und modernen Filiale im „Resch&Frisch-Design“ – ebenso die Neugestaltung des großen Verkaufsraums sowie die gesamte Umstellung auf „To Go“ und Selbstbedienung. Die gesamte Verkaufs- und Caféfläche wurde um rund 40% verkleinert, die Abläufe allerdings kompakter und effizienter gestaltet.

Die Investitionssumme des Umbaus betrug rund EUR 550.000,-. Im Innenbereich befinden sich 45 Sitzplätze, im Außenbereich/Gastgarten 24.

Vor dem Umbau waren rund doppelt so viele Mitarbeiter beschäftigt, nun sind es 9 Angestellte am KJ. Entlassungen gab es aber keine, die Leute wurden auf andere Standorte verteilt.

Dazu Eigentümer und Geschäftsführer Georg Resch: „Letztendlich hat uns das neue Konzept der Stadt Wels zur Attraktivierung des KJ überzeugt und wir sind mit unserer Filiale am alten ursprünglichen Standort geblieben.“

Filiale Neustadt geschlossen
Neben der Eröffnung der Filiale am KJ hat sich Resch&Frisch aber auch zur Schließung von vier Filialen entschieden. Aufgrund von fehlender Frequenz (auch bereits vor Corona) und nicht zufriedenstellenden Umsätzen sowie Ergebnis wurden die Filialen Wels Neustadt, Asten und Salzburg Mozartsteg geschlossen, Ende des Jahres wird der Mietvertrag der Filiale in der Stahlstraße in Linz nicht verlängert.

„An allen anderen Filialstandorten halten wir weiterhin fest. Die Filialen sind unser regionales und ältestes Standbein – das soll auch so bleiben“, so Eigentümer Georg Resch.

Die Auswirkungen von Corona sind auch bei Resch&Frisch massiv spürbar (im Geschäftsbereich Gastronomie und Hotellerie fehlen die Umsätze durch Shutdown). Daher wurde die Corona-Kurzarbeit in Anspruch genommen. In Phase 1 waren mehr als 2/3 aller Beschäftigten (Summe 1.550 MitarbeiterInnen) in Kurzarbeit. Auch die Phase 2 der Kurzarbeit wird benötigt, da sich der Tourismusbereich in Österreich nur sehr langsam erholt. Weitere Entwicklungen sind nicht absehbar. Es wird versucht, soweit als möglich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Resch&Frisch zu halten.

Resch&Frisch-Gruppe

Die drei Vertriebsbereiche

  • Geschäftsbereich „Back’s Zuhause“
    • 000 Privatkunden in Ö und Bayern
    • 000 Privatkunden D bundesweit (Glutenfrei-Onlineshop)
  • Geschäftsbereich „Gastro“
    • 000 Kunden in Österreich, Deutschland, Südtirol
  • Geschäftsbereich „Einzelhandel“
  • 000 Kunden täglich
  • Gesamt 30 Filialen und 8 mobile Filialen in OÖ und SBG

Produktion                            2 Werke in Wels, 1 Werk in Gunskirchen